In den Wechseljahren sinkt der Östrogenspiegel. Das verändert, wo der Körper Fett einlagert (mehr am Bauch), verschlechtert tendenziell die Insulinempfindlichkeit und beschleunigt den Abbau von Muskelmasse. Weniger Muskelmasse bedeutet einen niedrigeren Grundumsatz – dieselbe Kalorienmenge, die mit 30 noch passte, führt mit 48 zu einem Überschuss.
Die Konsequenz ist nicht, noch weniger zu essen. Wer die Kalorien stark senkt, verliert zusätzlich Muskulatur und verschärft das Problem. Wirksam ist die Kombination aus Krafttraining (zwei bis drei Einheiten pro Woche), einer ausreichenden Proteinzufuhr (rund 1,4 bis 2,0 g pro kg Körpergewicht), einem moderaten Kaloriendefizit sowie Schlaf und Stressmanagement.